Vor kurzem ist der erste Beta-Build von World of Warcraft: Battle for Azeroth auf den offiziellen Servern von Blizzard gelandet und alle Spieler warten nur darauf, bis die Beta der kommenden Erweiterung startet. Die Wartezeit versüßen uns die Dataminer mit jede Menger Infos aus dem Beta-Client - von Musik über Modelle bis zu Gegenständen ist alles dabei.

Was für uns Spieler natürlich ein Segen ist, was neue Infos aus World of Warcraft angeht, ist für die Entwickler oft weniger lustig. In einem Interview mit PCGamesN haben sich Senior Game Designer Ryan Shwayder und Production Director John Hight etwas genauer zum Thema Datamining geäußert.

So finden es die Entwickler natürlich gut, dass sich Spieler grundsätzlich so für WoW interessieren und bereit sind, sehr viel Zeit in das Zerlegen des Clients zu stecken. Diese Aussage überrascht nun nicht wirklich, denn Entwickler sind immer glücklich, wenn Spieler möglichst viel Zeit mit dem Produkt verbringen wollen.

Doch es gibt auch eine negative Seite, wenn jede Zeile Code des Spiels untersucht wird. So werden nämlich auch Inhalte öffentlich gemacht, die es so auf den Liveservern noch nicht zu sehen gibt, was meistens von den Entwicklern auch so gewollt ist.

Es ist auch frustrierend, wenn man sich extra viel Mühe gibt, Inhalte im Spiel zu verstecken und sie dann letztendlich doch durch einen kleinen Fehler von den Dataminern gefunden werden. Deshalb machen es sich die Entwickler manchmal zum Spaß, die Dataminer auf eine falsche Spur zu locken. Mal eben einen Platzhalter mit einem interessanten Detail kombinieren oder einfach einen interessanten Namen verwenden und schon wird wild spekuliert, obwohl eigentlich nichts passiert ist.